So jetzt kommt der Bangkok Bericht. Wo war ich stehen geblieben? Bei den Socken, genau. Am nächsten Morgen muss ich das Hostel verlassen und mir ein neues suchen, ich bin auch nicht wirklich traurig darüber, da hier echt im Hostel Nix los war. Ich muss schon sagen, rückblickend, wie ich diesen Bericht hier schreibe, war Bangkok echt viel aber die Fahrten mit den Motorrädern durch den Verkehr Bangkoks waren wirklich… intensiv. An der Ampel stehen die Autos in langen Schlangen auf den 3-4 Spurigen Straßen und die Rollerfahrer schlängeln sich an den Autos vorbei bis die halbe Kreuzung voller wartender Roller war. Dann zeigt die Ampel zudem immer an wie lange die Rotphase noch dauert und bei 2 geben die Rollerfahrer Gas und liefern sich ein Unerbittertes Rennen bis zum Nächsten Stau. Wie diese Schwärme von Fliegen rund um die Pferde auf einer Koppel komme ich mir vor, aus der Perspektive der Fliege natürlich. Die Hochhäuser links und rechts sind dazu natürlich noch mal ganz ungewohnt zu ne geben krassen Grossstadtvibes. Das neue Hostel ist sehr Mystisch, wenn ich einmal meine Zimmerkameraden Vorstellen dürfte: Ein nach Curry riechender Inder, welcher aus irgendeinem Grund eine so negative Ausstrahlung hat wie ich sie auf dieser Reise noch nie irgendwo gesehen habe und wirklich den ganzen Tag in seinem Bett liegt und Irgendwelche Politische Propaganda verkonsumiert. Ein etwa 50 Jähriger glatzköpfiger Mann, welcher so aussieht aus würde er jeden Abend auf harten Drogen Feiern gehen( und das sehr wahrscheinlich auch macht, da er mir bei unserer einzigen und sehr zurufen Interaktion irgendwas in Richtung Party gestammelt hat). Und ein Mysteriöser Thailänder( was wirklich nicht oft vorkommt) mit dem man sich wegen der Sprachbarriere nicht unterhalten kann… egal.
Am Tage des Festes mache ich mich auf zur Kaho San Road auf der die Party ab geht. Ich muss mich noch bewaffnen und kaufe mir deshalb eine Handfeuerwaffe und ein Vollautomatisches Sturmgewehr, da es sonst auf den Straßen zu diesem Feiertag zu gefährlich wäre.
Also Wasserspritzwaffen Natürlich. Heute und die nächsten Tage wird im Land und besonders in Bangkok nämlich alles und jeder mit Wasser vollgespritzt, während überall ausgelassen gefeiert wird. Musik, DJ‘s, Party, das ist die Devise. Überall gibt es Street Food. Auf der Straße treffe ich Karl, den Deutschen Türke aus Phuket. Er ist bewaffnet mit schwerem Geschütz, auf dem Rücken Hängt ein Wassersack mit zum Rand gefüllt mit Munition und wir machen zusammen die Straße unsicher.
Weinmann sich in der Mitte der Menge aufhält ist Man leichte Beute für allerlei Gefahren aus allen Richtungen, wenn man aber am Rand läuft bekommt man Eimer, im wahrsten Sinne des Wortes, Eiskaltem Wasser übergeschüttet.
Das Wasser tut aber unter der Ballernden Sonne auch echt gut also nehme ich den einen oder anderen Eimer gerne mit. Besonders verdutzt schauen die Leute immer drein, wenn sie am Wegesrand stehend und sich ihr nächstes Opfer aussuchend, den Eimer Wasser aus ihrer eigenen Hand, durch leichte Einwirkung selbst übergeschüttet bekommen.
Die Straße ist nicht besonders lang, deshalb läuft man sie immer wieder hoch und runter. Jedes Mal wird man von den selben Verkäufern angequatscht, die anscheinend nicht verstehen dass ich das 3 € Teure Bier nicht möchte. Die Polizisten am Eingang der Straße sind ebenfalls schwer bewaffnet mit Wassersturmgewehren und machen reichlich davon Gebrauch. Am abend will ich dann nochmal in die Stadt um mir was zu essen zu holen. Ich verlasse also das Hostel in dem ich kurzzeitig zum abladen meiner Sachen eingetroffen bin und mache mich zu Fuß auf den Weg. Die ersten Streetfood stände lassen nicht lange auf sich warten und die Menschen werden mehr und mehr. Es wird so voll wie bei einem Konzert in der Menschenmenge und dass obwohl ich mich in der Mitte eines 3 Spuhrigen Kreisverkehres befinde.
Das Restaurant in welches ich gehen möchte befindet sich noch etwa einen Kilometer entfernt, doch ich brauche eine halbe Ewigkeit bis dorthin. Beim Essen wird man zum Glück in Ruhe gelassen. Feiner roter Curry wird mir serviert, welcher eine wirkliche Köstlichkeit ist.
Am nächsten Tag geht es in ein anderes Hostel. Dafür muss ich allerdings durch die Stadt und die vollen Straßen. Zum ersten Mal fängt das Fest wirklich an mich zu nerven. Selbst wenn man einfach was essenzielles erledigen muss, wie Wasser oder Food holen wird man selbstverständlich nicht in Ruhe gelassen. Man geht trocken aus dem Haus und kommt zurück als wäre man zwischenzeitlich in den dreckigen, stinkenden Fluss auf dem Weg gefallen. Eine Art Kalk in Wasser verdünnt, welcher einem dauerhaft ins Gesicht geschmiert wird, da Wasser anscheinend zu langweilig wird, wird immer beliebter um so länger die Feier geht.
Ein Rückzugsort ist der Lumpinipark. Dieser befindet sich mitten zwischen Hochhäusern in der Stadt und ist bekannt für seinen Ruhigen Charakter und die Warane, welche es hier zuhauf gibt.
In der Mittagshitze sitze ich unter einem Baum neben einem Pavillon und lese ein Buch als ich aus dem Augenwinkel eine langsame Bewegung wahrnehme. Als ich meinen Kopf drehe bleibt der Waran, welcher sich doch tatsächlich an mich angeschlichen hat stehen und läuft verwirrt in eine andere Richtung😄 So ein feini
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