Ist ein Weilchen her dass ich das letzte Mal geschrieben habe. Ich schreibe von Koh Samui, einer Insel im Golf von Thailand auf meinem Weg nach Bangkok um dort das Neujahrsfest zu erleben, aber der Reihe nach. Nachdem ich das Hostel im Nationalpark verlassen habe, kam ich ein Tag in Surat Thani unter. Touristen sind zumindest in dem Teil der Stadt in dem ich war eine Seltenheit. Ist dass so weil der Teil der Stadt echt arm und heruntergekommen wirkt oder wirkt der Teil Arm und heruntergekommen weil hier keine Touristen sind? Oder eine wechselseitige Beziehung? In einem wie eine Tiefgarage wirkenden Erdgeschoss eines Hauses haben sich viele Einheimische Händler niedergelassen und verkaufen ihre wahre. Es ist feucht und Abwasser fließt durch Rinnen und es riecht nach Fisch und Meerestieren während die Luft steht. Ich werde schräg angeschaut als ich durch den Markt schlendere. Streetfood ist sehr günstig hier.

Neben dem Fluss tanzt ein Trainer zu Musik und mit ihm einige Leute. 30 Meter weiter tanzen etwa 50 Tänzerinnen, eine ganze Tanzschule gefühlt, und alle ziemlich synchron. Ansonsten gibt es in der Stadt aber echt nicht viel zu entdecken. Am nächsten Tag fahre ich mit einer Fähre nach Koh Samui hier angekommen schnappe ich mir ein Moped und es geht ins Hostel. Im Hostel fühle ich mich direkt willkommen, das Personal ist bestens gelaunt und zuvorkommend. In meinem Zimmer angekommen komme ich direkt mit 2 deutschen ins Gespräch. Insgesamt sind 4 deutsche und eine Britin in dem neuen Zimmer.
Im Hostel lerne ich außerdem Jan kennen, Jan arbeitet vom Computer aus für einen Sportsender, welcher Fußball überträgt. Seine Aufgabe ist es während der Spiele Werbung zu schalten, Szenen zu switchen und für einen Flüssig laufenden Stream zu sorgen. Wir verstehen uns direkt gut und kommen über das Thema Fußball auf einen Nenner. Auf dem Weg aus dem Zimmer komme ich mit der Britin ins Gespräch und sie stellt mir daraufhin ihre deutsche Freundin vor welche wirklich froh darüber ist mal wieder deutsch sprechen zu können😄 Da ich Bock auf klippenspringen habe suche ich nach Möglichkeiten auf der Insel und finde das Jump Jack, welches ein kleines Freibad mit Tagesbar ist. Emily, die Britin und ihre Freundin haben schon was anderes geplant also mache ich mich alleine auf zum Bad. Für 6€ Eintritt bekommt man ein gratis Getränk an der Bar und ich hole mir einen geilen Mango Smoothie. Endlich kann ich mich mal wieder ins Wasser jagen, die Freibad Saison hat für mich offiziell begonnen!!!
Ich quatsche hier mit fast jedem weil viele was drauf haben und viele noch was lernen wollen. Ein Paar fit aussehende Briten mit denen ich ins Gespräch komme sind einfach Trainer für Tottenham Hotspur und sind derzeit Teil des Trainerteams von „Projekt Asia“, ihre Arbeit besteht darin durch das Land zu ziehen und den Spirit und die Trainingsmethoden von Tottenham zu vermitteln. Tyler, Lilly und Kevin sind ihre Namen. Tyler ist ex Profifußballer und Lilly hat ebenfalls auf einem sehr hohen Level gespielt. Ein Rodeobulle steht auf dem Gelände und ein Sehr Muskulöser und Tätowierter DJ sorgt für die Musik. Erst Probieren Lilly und Tyler den Bullen und Lilly schafft sogar eine Bestzeit. Kevin hat keinen Bock auf den Bullen, also gebe ich dem ganzen einen Versuch und knacke die Zeit von Lilly um 3 Sekunden🎉🎆Zusammen kicken wir noch ein bisschen und verabreden uns zum Feiern am Abend. Der Abend wird lang und länger bis ich schließlich mit einem Moped vom Strandclub, der Musik, den Leuten und den Feuershows zum Hostel gefahren werde.
Frohe Ostern! Am nächsten Morgen(Ostersonntag) holen Jan, Pepe( ein Waldorfschüler) und ich uns essen und lassen den Tag entspannt angehen, wir chillen im Pool, quatschen bis Pepe und ich ein bisschen die Insel auf seinem Roller erkunden. Wir kommen an einem Großen Grundstück vorbei auf dem Mehrere halb fertige Ruinen stehen. Ein Empfangsgebäude mit mehreren Hotelzimmern, ein Tempelartiger offenener, aus dicken Holzstämmen gebauter Pavillon und zwei 4 Stückige Hotelblöcke mit Pool dazwischen Stehen hier verlassen und werden langsam von der Natur zurückerobert. Da ich die Kamera nicht dabei habe hab ich nur wenige Fotos gemacht.




Auf der Fahrt hole ich mir einen Sonnenbrand weil ich wieder mal die Sonnencreme vergessen habe. Bis jetzt hat sich meine Haut aber noch kein einziges Mal geschält, der letzte Sonnenbrand hat sich in braune Farbe verwandelt👍 Trotzdem nicht gut, ich weiß. Nach einem Nap mache ich mich an den Strand und schaue mir den Sonnenuntergang an. Danach hole ich mir einen Roller um heute Nacht die Insel auf dem Roller zu erkunden. Gegen um 3 komme ich schließlich wieder im Hostel unter und gehe Schlafen.
Am nächsten Tagwache ich auf, verabschiede die Britin und die Deutsche Schmiede mit Jan und Pepe Pläne für den Tag. Mit der Drohne wollen wir schließlich shots im Dschungel machen und fahren mit den Rollern Über die Insel. Die Straßen Führen uns Über Hügel raus aus der Stadt, rein in die Natur. Auf der Straße sehe ich die erste Schlange hier, sie ist grün und in etwa doppelt bis 3 mal so lang wie eine mittlere Blindschleiche. Vermutlich eine Giftschlange. Auf einem Hügel genießen wir die Aussicht über Bergige Wälder, Villen, sich durch das Land Schlängelnde Straßen, das Meer, Inseln und einfache Häuser. Außerdem entdecke ich Elefanten in einem Recht großen Gehege. Auf der weiteren Fahrt kommen wir durch Palmenwälder was wirklich einfach Zu krass aussieht. Überall dünne Stängel ohne auch nur einen Ast und dann eine Lichtdurchlässige Farnartige Krohnenschicht. Überall auf dem Boden liegen Kokosnüsse und an den Palmen hängen noch mehr. Abgeschieden vom Rest der Zivilisation stehen auf einmal Villen mit großen Grundstücken rechts und links der Straße. Vorher kommen wir allerdings noch durch einen Latexbaum Wald. In die Rinde ist eine abwärts führende Rinne geritzt aus der weißer Saft läuft und in einer Schale gesammelt wird. Als ich den Saft anfasse ist dieser Trocken und wirklich genau wie Latex, welches man zum verdichten von Fugen in Bädern verwendet. Am Ende des Dorfes führt ein „Weg“ von der Straße in einen Palmenwald ö, wir nehmen diesen Weg.
Als wir weiter fahren wird der Regenwald grüner und wilderer, die Straße bleibt allerdings gut. Blätter ragen auf die Straße, der Weg wird sehr steil und kurvenreich. Täler sind völlig bewaldet und ein kleiner Bach fließt durch den Berg hinab. Nach längerer Fahrt erreichen wir einen Aussichtspunkt, von dem wir erneut den Blick auf die Stadt genießen Können.
Danach halten wir auf dem Weg zurück zum Hostel nochmal an einem Markt, kaufen uns alle erdenklichen Speisen und kommen nach einem Tag auf dem Roller schließlich wieder am ausgangsort an. Wir sind völlig KO und lassen den Tag ausklingen.
Entdecke mehr von alongwith.me
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.